ein mystischer Zugang

Die Einheitserfahrug Jesu

~ mystischer Zugang zum Johannesevangelium & Einladung zu einem spirituellen Leben aus dem Geist

Im Johannesevangelium beschreibt Jesus wunderbar seine Verbundenheit mit dem Vater – mit dem Göttlichen „der Vater und ich, wir sind ein“ und er lädt uns ein, ihm auf diesem Weg nachzufolgen „alle sollen eins sein, wie der Vater in mir und ich in ihm…“. Er zeigt uns einen Weg auf, zu dieser Einheitserfahrung zu gelangen, die ihn sein ganzes Leben lang getragen hat.

Klar ist, dass es sich hier um eine Bildersprache handelt, die es zu begreifen gilt und dass Jesus uns da einlädt auf einen Weg, auf einen Prozess des Seins und Werdens, auf einen spirituellen Wachstums- und Entwicklungsweg.

Dieser Weg führt uns durch Höhen und Tiefen unseres Lebens. Und er ermöglicht uns vor allem, das Leben aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. Uns Einzulassen auf die Begegnung mit dem Göttlichen in unserem Leben, in unserem Alltag und in den Herausforderungen des Alltags. Ein Weg des Vertrauens, voller Wunder...

Das Symbol des Baumes

Pater Sebastian Painadath, Jesuit aus Kerala Indien, ein langjähriger Lehrer von mir, verwendet gerne das Bild des BAUMES. Wenn wir mit dem Bild des Baumes die Aussagen Jesu im Johannesevangelium betrachten, dann hört sich das folgendermaßen an.

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ – Jesus beschreibt sich selbst als Stamm dieses Weinstocks oder Baumes. Dann sagt Jesus: „ich komme aus dem Vater hervor….ich lebe durch den Vater…der Vater, der die Lebensquelle ist….Ich bin im Vater, der Vater ist in mir…“

Lassen wir dieses Bild auf uns wirken und spüren wir ihm nach, am Besten in Meditation. Die Einheitserfahrung, wenn wir sie mit dem Bild des Baumes betrachten beschreibt, dass Jesus der Stamm ist und Gott ist die Wurzel. Der Stamm lebt aus dem göttlichen Wurzelgrund, von dort kommt sein Wirken, Reden und Handeln. Unser christlicher spiritueller Weg führt uns über Jesus Christus zur göttlichen Wurzel, zum Wurzelgrund allen Sein.

tiefe Verbundenheit mit den Menschen aller Religionen

In der Mystik gibt es letztendlich, keine Trennung zwischen den Religionen. Dies ist auch meine persönliche Erfahrung in der Begegnung mit Menschen verschiedenster Religionen, ja vielleicht sogar mit Indien als Ganzes. Nie habe ich in der Begegnung mit den Menschen dort etwas Trennendes erlebt. Immer war da die Einheit – in der Liebe zum Göttlichen, in der Begegnung mit Hindus, Muslimen, Sikhs – auch mit den Buddhisten, mit allen Yogis – und mit meiner Freundin Ayala aus Israel. Und diese Einheit im Göttlichen ist ein wunderbarer Weg der Verbundenheit und des Friedens.

Es gibt verschiedene Wege, aber nur den einen Gott, nur das eine Göttliche, von dem alles kommt, aus dem wir leben und sind und wo unser Leben hingeht.

In den indischen Schriften gibt es einen wunderbaren Text, der genau dies auch beschreibt:

“Obwohl verschiedene Ströme verschiedenen Quellen entspringen, mischen sich ihre Wasser im gleichen Meer. O Gott, die Wege, denen die Menschen folgen, mögen verschieden erscheinen, sie führen jedoch alle zu Dir.“ (Atharva Veda)

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Neueste Kommentare

13.09 | 23:44

Liebe Andrea

Durch deine Texte fühle ich ein Ankommen in mir - ein Ankommen
in mein Herz - in meinen Urgrund - in die Tiefe meines Herzens

Carola Waldvogel :-

...
10.08 | 16:13

Liebe Andrea!
Deine Worte wirken! Schon beim Durchlesen macht sich eine "Herr"liche Ruhe in mir breit.
Danke, Marion

...
12.06 | 11:02

Hoooooo andruuuuuuuu its very wonderful very wonderful........

...
12.06 | 10:42

U r great andreaaaaaaa. .

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